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Rückruf: Munition in Salami gefunden

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Rückruf gestartet: Salami kann metallische Fremdkörper enthalten

Der Fleischhersteller Trockner Sebastian aus Südtirol hat einen Rückruf für die Wurst „Salame di cervo“ gestartet. Laut dem Unternehmen könnten sich in der Hirschsalami Munitionsrückstände befinden.

Die Trockner Sebastian GmbH aus Kollmann (Südtirol) ruft eine Hirschsalami zurück. Das Unternehmen teilt auf seiner Webseite mit, dass die Wurst „Salame di cervo“ metallische Fremdkörper (Munitionsrückstände im Wildfleisch) enthalten kann.

Wurst kann umgetauscht werden

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ berichtet, seien von dem Rückruf Produkte mit den Haltbarkeitsdaten 18. August und 19. September 2019 (Produktionsdatum: 20.05.2019 und 21.06.2019) und der Los-Kennzeichnung 0219 betroffen.

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Die Salami sollte nicht mehr verzehrt werden. „Die Ware kann umgetauscht werden!“, schreibt das Unternehmen. Aus dem Rückruf geht nicht hervor, in welchen Geschäften die Wurst verkauft wurde. Betroffen seien die Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Fremdkörper nicht komplett auszuschließen

Bei der Herstellung von Lebensmitteln kommt es immer wieder zu Verunreinigungen mit Fremdkörpern wie Metall-, Plastik- oder Glasteilen. Experten zufolge seien diese Probleme selbst dann nicht hundertprozentig auszuschließen, wenn die Überwachung stets lückenlos sein sollte.

Fremdkörper in Lebensmitteln können – je nach Größe, Beschaffenheit und Material – viele verschiedene Verletzungen und Beschwerden hervorrufen. Vom Verzehr ist daher grundsätzlich abzuraten. Neben Fremdkörpern sind Verunreinigungen mit gesundheitsgefährdenden Keimen ein häufiger Grund für Lebensmittel-Rückrufaktionen. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Quellen:

  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Warnungsdetails Lebensmittel (Abruf: 17.08.2019), lebensmittelwarnung.de



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